Aktuelles

08.02.2022 17:03 Uhr

Gemeinsam den inklusiven Sport vorantreiben

Vier Kommunen aus Baden-Württemberg erhalten den Zuschlag

 

Special Olympics Baden-Württemberg hat sich letztes Jahr im Rahmen des Projekts

„LIVE – Lokal Inklusiv Verein(tes) Engagement“ im Ländle auf die Suche

nach Kommunen gemacht, die Inklusion vor Ort mit Fokus auf den Sport vorantreiben

möchten. Für die motivierten Kommunen Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe und den Rems-Murr-Kreis hat es gereicht und sie erhalten den Zuschlag. Somit sind sie nicht nur Gastgeber für die Weltspiele sondern auch noch in diesem Projekt aktiv.

 

Special Olympics Baden-Württemberg hat sich letztes Jahr im Rahmen des Projekts "LIVE - Lokal Inklusiv Verein(tes) Engagement" im Ländle auf die Suche nach Kommunen gemacht, die Inklusion vor Ort mit Fokus auf den Sport vorantreiben möchten. Für die motivierten Kommunen Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe und den Rems-Murr-Kreis hat es gereicht und sie erhalten den Zuschlag. Somit sind sie nicht nur Gastgeber für die Weltspiele sondern auch noch in diesem Projekt aktiv.

In dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projekt geht es darum, nachhaltige, inklusive Strukturen in den Kommunen unter aktivem Einbezug von Menschen mit geistiger Behinderung auf- und auszubauen. Ziel ist es, auf die Bedarfe von Menschen mit geistiger Behinderung aufmerksam zu machen und mehr Teilhabe für sie zu ermöglichen. "LIVE ist eine tolle Möglichkeit, Brücken zu schaffen, um Menschen mit Unterstützungsbedarf mehr einzubeziehen. Jede und jeder kann bei LIVE mitmachen und so können Barrieren und Berührungsängste abgebaut werden." erklärt Michael Lofink, Athletensprecher von Special Olympics Baden-Württemberg und Mitglied im bundesweiten Beratungsgremium 'Teilhabe vor Ort'.

Bei LIVE ist besonders wichtig, dass Menschen mit geistiger Behinderung miteinbezogen werden und die Entwicklung vor Ort mitbestimmen. Sie können sich im Rahmen des Projekts durch eine mehrtägige Schulung zu so genannten Teilhabe-Beraterinnen und -Beratern ausbilden lassen und die Kommunen dann aktiv auf deren Weg zu mehr Inklusion begleiten und beraten. Konkret wird es nun neben der Ausbildung darum gehen, die inklusiven Projektideen der Kommunen umzusetzen, Netzwerke aufzubauen und neue (Sport-)Angebote zu schaffen.

Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten, sollen in den teilnehmenden Kommunen Aktionspläne entstehen, in denen der Sport und die damit verbundenen Teilhabe- und Inklusionspotentiale im Fokus stehen. Aufgrund der hohen Qualität der Bewerbungen und der großen Motivation der Kommunen wurde die Anzahl der teilnehmenden Kommunen im Projekt deutschlandweit erhöht. Statt der ursprünglich geplanten 25 Kommunen wurden letztendlich 30 Kommunen aus den fünf Modellregionen Brandenburg, Baden-Württemberg/Hessen, Bremerhaven/ Hamburg, Niedersachsen und Sachsen/ Sachsen-Anhalt ausgewählt.

© Special Olympics Deutschland e.V.   |   Website von Kombinat Berlin